Der Hund unser bester Freund

Pia und DjegoUnsere beiden Großen

Der Hund, unser bester Freund, und als solchen sollten wir Ihn wertschätzen.

Wir Menschen neigen allzu oft dazu, unseren Hund zu vermenschlichen.                          Denn kein anderes Tier hat sich mit der Zeit dem Menschen so angepasst.

Aber den Hund nur für unsere Bedürfnisse zu halten, z.B. für Freizeitgestaltung, Hundesport wird diesem wunderbaren Geschöpf nicht gerecht!

Wir schenken unserem Hund ein klein wenig von unserer Zeit und  Zuneigung und dafür schenkt uns der Hund restlos alles was er zu geben hat,                                             wenn‘s drauf ankommt, sogar sein Leben!

 „ Die Tiere empfinden wie der Mensch                                                                  Freude und Schmerz, Glück und Unglück“                                                             Charles Darwin

Solange der Mensch denkt,                                                                                                    Tiere können nicht fühlen.,..                                                                                            Solange müssen Tiere fühlen,                                                                                                dass der Mensch nicht denken kann…..

Ein wahrer Freund……

verkleinert

08.11.2007 – 02.10.2015

Xandro – Was wir mit Dir verloren, versteht so mancher nicht,

nur die, die wirklich lieben, wissen wovon man spricht.

Wir verloren Dich viel zu früh, wir vergessen Dich nie!

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Er dankt für das kleinste Stück und schaut Dich an beseelt.

Er spricht zu Dir mit seinem Blick, weil ihm die Sprache fehlt.

Erkenn den Wert, bevor´s zu spät, sei gut zu Deinem Tier,

denn wenn Dein Hund zu Grunde geht, hält niemand mehr zu Dir!

 

Schon manches Glas wurd hoch erhoben und lärmend tönt´s aus manchem Mund,

der Freundschaft edles Tun zu loben, doch schnell vergessen wird die Stund.

Bist Du allein in Deinem Schmerz, wenn Deine Freunde Dir den Rücken drehn.

Wenn Einsamkeit beschleicht Dein Herz, und alle Lust des Lebens will vergehn,

dann wird Dich einer nicht vergessen, er folgt bescheiden Dir auf Deinem Pfad.

 

Du wirst in seinen Augen lesen, dass ER Dein bester Kamerad.

ER wird bedenkenlos sein Leben für Dich wagen, bei Dir zu sein ist seine Seligkeit.

Auch alles Leid wird still er mit Dir tragen, gibst Du ihm nur ein bisschen Zärtlichkeit.

Und keinen Dank begehrt er für die Treue. Er legt sein kleines Herz in Deine Hand.

Beschämt durch seine Liebe Dich stets aufs Neue, und dieser wahre Freud wird HUND     genannt.

 

Nun wollen wir einmal das Glas für IHN erheben.

Schenkt ihm eurer Herz, nicht Eure Gunst allein.

Er gibt dafür sein ganzes Leben,

drum soll er FREUND, nicht Sklave sein.

** Verfasser nicht bekannt **

Des Handwerkers’s Lohn

 

Arbeit auf Baustelle

Kurze Geschichte des Meisterbriefes
Für die Handwerker gibt es den Meisterzwang bereits seit dem Mittelalter (Marktzugangsbeschränkung).
In Preußen wurde durch die Stein-Hardenbergschen Reformen im Jahr 1810 der Meisterzwang aufgehoben.

Im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts wurden die Marktzugangsbeschränkungen regional sehr unterschiedlich umgesetzt.

Die Gewerbefreiheit im Handwerk wurde 1869 durch den Norddeutschen Bund flächendeckend umgesetzt.
Der Meistertitel wurde 1897 wieder eingeführt und ab 1908 mussten Handwerker die Lehrlinge ausbilden wollten den Meistertitel vorlegen.
1935 wurde der Meisterbrief als Voraussetzung zur Selbständigkeit in Deutschland im Handwerk wieder eingeführt. Dies entsprach den neoständischen gesellschaftspolitischen Vorstellungen im Dritten Reich.
Die Gewerbefreiheit im Handwerk wurde nach dem 2.Weltkrieg zumindest in der amerikanisch besetzten Zone wieder eingesetzt.

1953 nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gesetz zur Ordnung des Handwerks erlassen, nachdem zur selbständigen Ausübung des Handwerks grundsätzlich ein Meisterbrief verlangt wurde.
Die Zahl der Handwerke in denen ein Meisterzwang verlangt wird, wurde im Jahr 2004 deutlich reduziert.

Damit ein Maurer-Handwerker den Meisterbrief erwerben kann, muss er mindestens 3 Gesellenjahre vorweisen und der Erwerb des Meisterbriefes dauert 3 Jahre.
Die Kosten dafür trägt er selbst.

Heutige Zeit
In früheren Zeiten war der Handwerksberuf noch hoch angesehen, in der heutigen Zeit hat sich das jedoch sehr verändert. Kaum ein jugendlicher Schulabgänger will den Beruf des Handwerks noch erlernen und das Handwerk kämpft mit massiven Nachwuchssorgen!
Da der Handwerker am Bau immer großen Strapazen ausgesetzt ist – im Sommer entweder heiße Temperaturen oder es regnet in Strömen, im Winter mit Kälte und Schnee.
Somit hat der Handwerker am Bau immer mit den Witterungsverhältnissen zu kämpfen, da er die meiste Zeit im Freien arbeitet.

Des Handwerker’s Lohn

An dieser Stelle wird extra darauf hingewiesen, dass es viele ehrliche Personen in dem Kreis der Auftraggeber /Bauträger gibt, die mit diesem Blog bestimmt nicht angesprochen werden, bzw sich nicht angesprochen zu fühlen brauchen!
Wer sich aber hier angesprochen fühlt, der wird wohl wissen warum.

So mancher Auftraggeber –und Bauträger ist wohl der Meinung , dem Unternehmer fliegt das Geld umsonst zu, den kann man schon um seinen Werklohn betrügen!

Das geht sogar so weit, dass der Bauunternehmer auf der Baustelle um Material und Werkzeuge bestohlen wird und weil das noch nicht reicht, dazu auch noch um seinen Werklohn beschissen! Und das von Kreisen aus angesehenen Berufsgruppen wie z.B. Rechtsanwälte und Staatsanwalt, von denen man denken möchte, dass diese Personen das Gesetz achten und befolgen sollten.

Wer jetzt jedoch glaubt, der Unternehmer kann den Werklohn einklagen, das Gesetz ist auf seiner Seite, der hat sich hier gewaltig getäuscht!

Wie ein Sprichwort so schön sagt:                                                                                “Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Stiefel”
Da es sich, wie um oben beschriebene Berufsgruppen handelt, ist das Gericht meistens bestrebt eine Lösung zu finden, wofür wenig Arbeit anfällt und man ein Urteil zugunsten des Bauherren / Auftraggebers fällt, das auch nicht mehr angefochten werden kann oder das Verfahren so teuer wird, dass es sich der Handwerker gut überlegt ob er weiter klagt.

Der Handwerker kann sich somit seinen hart erarbeiteten Lohn abschminken und die gut verdienenden Damen und Herren Auftraggeber reiben sich die Hände, wieder mal ein Schnäppchen gemacht zu haben.
Vielleicht ist auch so mancher Richter/Richterin mit dem sehr umfangreichen Baurecht einfach überfordert, aber dann sollte dieser zugunsten des Handwerkers den Fall einem Richter/ Richterin abgeben, der mit dieser Materie vertraut ist und nicht einfach ein Urteil fällen, um die Sache vom Tisch zu haben.

Denn der Handwerker ist ja ein fleißiges Bienchen, der wird sich den erlittenen Schaden schon wieder mit harter körperlicher Arbeit bei widerlichen Witterungsverhältnissen erarbeiten!

Im Fernsehen kommen Sendungen bei denen gezeigt wird, wie die Auftraggeber vom Handwerker über den Tisch gezogen werden, oder der Handwerksbetrieb Pleite ging und die Auftraggeber um Ihr gutes Geld kommen.
Aber hat schon einmal jemand die Mühe gemacht und hinterfragt, warum so mancher Handwerksbetrieb in die Pleite getrieben wird??
Bestimmt gibt es bei den Handwerkern auch schwarze Schafe – aber diese gibt es bei den Auftraggebern genauso !
Warum werden betrügerische Auftraggeber / Bauträger nicht im Fernsehen gezeigt?
Dieser Personenkreis will nicht an die Öffentlichkeit!

Auf dem Schaden/Unkosten von Einbrüchen in Bau- Container und Rohbauten wo Material, Werkzeuge und Maschinen gestohlen werden und die Polizei wenig bis keine Chancen auf Aufklärung hat, bleibt der Unternehmer auch noch sitzen!

Das sind alles Kosten, die ein Unternehmen noch zusätzlich zu seinen bereits bestehenden Abgaben an den die Behörden belasten und verdient werden muss.
Soviel zu dem Ansehen eines Handerkers in der heutigen Zeit – gegenüber zu früheren Zeiten.

Energiefresser oder nicht

DSCI9462 Neubau 2014 nach den neuesten Standards und der EnEV

Jedoch können die  wenigsten Hausbesitzer sagen, wie viel Energie Ihr Haus schluckt.    In Deutschland wird noch immer  Rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasserbereitung aufgewendet.                                                          Dass sich das ändert, dafür ist der Energieausweis vonnöten, er soll Abhilfe schaffen.

Der Energieberater bewertet den Zustand von Fenstern, Wänden Heizung und Dach und erstellt einen Energieausweis.                                                                                              Mit der neuen Energiesparverordnung EnEV 2014 muss in Zukunft ein Eigentümer beim Verkauf seiner Immobilie dem Käufer einen korrekten Energieausweis übergeben, falls nicht, drohen Bußgelder bis 15 000.- €                                                                              Auch nach Fertigstellung eines Neubau’s muss dem Bauherren (Eigentümer) unverzüglich ein Energieausweis übergeben werden!                                                        Für sanierte Gebäude erhält der Eigentümer einen EnEV, bei denen energetische Berechnungen des Jahres-Primär Energiebedarfs durchgeführt wurde.

Einem Mieter oder Käufer ist der EnEV oder eine Kopie desselben spätestens bei der Besichtigung vorzulegen und nach dem Kauf oder Mietvertrag zu übergeben!

Jeder neu ausgestellte Energieausweis erhält künftig eine Registriernummer nach §26c EnEV 2014, welche im Ausweisformular vom Aussteller einzutragen ist. Weitere Details dazu finden Sie unter Kontrollsystem Energieausweis.                                                 Künftig werden Enegieausweise und Inspektionsberichte Stichprobenartig kontrolliert! 

Die Bundesregierung setzt bei den Gebäuden in Deutschland auf Klimaschutz.              Bis 2050 soll der gesamte Gebäudebestand nahezu klimaneutral werden.
Um dies zu erreichen, werden nach und nach die gesetzlichen Grundlagen verschärft. Wichtige Schritte in diese Richtung leisten die Novellierung der EnEV (Energieeinsparverordnung) und des EnEG (Energieeinsparungsgesetz).
Am 1. Mai 2014 ist die Novelle der EnEV in Kraft getreten. Sie legt fest, dass die energetischen Standards für Neubauten ab Januar 2016 in einem Schritt um 25 Prozent steigen.

Die EnEV gilt für alle beheizten und gekühlen Gebäude oder Gebäudeteile.

> Sonderregelungen greifen, wenn Gebäude nicht regelmäßig geheizt, gekühlt oder genutzt werden wie z.B. Ferienhäuser.                                                                                   > kurzzeitig errichtete Gebäude wie Zelte oder Traglufthallen                                                 > bei speziellen Nutzungen wie Ställe, Gewächshäuser  und  Vergleichbares

Änderungen Gegenüber der EnEV 2009                                                                             Die EnEV 2009 hatte schon das Anforderungsniveau für neue und bestehende Bauten veschärft.                                                                                                                           Eine zweite Stufe der Verschärfung für Neubauten erfolgt jetzt in der EnEV 2014.   Keine nennenswerten Verschäfungen treten hingegen für Bestandsbauten ein.

Folgende Änderungen treten in Kraft:                                                                               * Für Neubauten werden ab 2016 die primärenergetischen Anforderungen   (Gesamtenergieeffizienz) um 25 % verschärft.                                                                       * Für Außenbauteile von neu gebauten Nichtwohngebäuden werden ab 2016 die energetischen Anforderungen um etwa 20% erhöht.                                                              * Die zulässigen Transmissionswärmeverluste über die Gebäudehülle von Wohngebäuden müssen ab 2016 etwa 20% höheren Anforderungen genügen als noch bei der EnEV 2009.                                                                                                                         * Alte Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, müssen nach bestimmten Regelungen ausgetauscht werden. Kessel die nach dem 01.01.1985 eingebaut wurden, müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden.                                                                                                                               Wurden die Heizkessel bereits früher eingebaut, dürfen sie schon ab 2015 nicht mehr betrieben werden. Ausnahmen gelten für Niedertemperatur- und Brennwertkessel sowie für bestimmte selbstnutzende Ein und Zweifamilienhäuser.                                                   * Wenn oberste Geschossdeckennicht die Anforderungen an den Mindestwärmschutz erfüllen, müssen sie ab 2016 gedämmt sein (U-Wert <0,24W/m2K).                               Die Forderung gilt als erfüllt, wenn das Dach darüber gedämmt ist oder den Mindestwärmeschutz erfüllt.                                                                                                    * Neu eingeführt werden die Energieeffizienzklassen A+ bis H im Energieausweis für Wohngebäude. Der Bandtacho auf dem Energieausweis wird neu ausgelegt bis zum Höchstwert von 250 kWh/(m2a)
* Wer Wohnungen verkauft oder vermietet ist künftig dazu verpflichtet, in Immobilienanzeigen und Internetportalen bestimmte Angaben aus dem Energieausweis zu benennen. Liegt ein Energieausweis mit Energieeffizienzklasse vor, muss auch die dortige Einstufung veröffentlicht werden.
* Wer Wohnungen verkauft oder vermietet, ist künftig dazu verpflichtet den EnEV – Ausweis an Käfuer oder Mieter zu übergeben. Der EnEV muss bereits bei der Besichtigung vorgelegt werden.
* Um den Regelungen mehr Nachdruck zu verschaffen werden EnEV in Zukunft kontrolliert. Solche Stichproben wird es auch für Inspektionsberichte von Klimaanlagen geben.
* Wer Gebäude berechnet bei denen Strom primäenergetisch genutzt wird, muss hierfür den gesenkten Faktor von 2,4 zugrunde legen. Ab 2016 gilt der Faktor 1,8                            * Dem §1 der EnEV wurde eine neue Formulierung hinzugefügt um die Verordnung zu untermauern- es geht darin um Einsparung von Energie in Gebäuden und die Umsetzung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung bis zum Jahr 2050                                    * Neuer Referenzklimastandort ist Potsdam, nicht mehr wie bisher Würzburg                      * Die novellierte DIN V 18599:2011-12 und die Berichtigungen vom Mai 2013 werden als Berechnungsgrundlage festgesetzt                                                                                          * Die Fassung der DIN 18599 Ausgabe 2007-2 ist damit auch für den öffentlich-rechtlichen Nachweis nicht mehr gültig.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Wer berechtigt ist, Energieausweise für bestehende Gebäude auszustellen, wird in § 21 EnEV geregelt. Die Ausstellungsberechtigung für Neubauten, Änderungen oder Erweiterungen von Gebäuden (bisheriger Energiebedarfsausweis) wird in der EnEV nicht geregelt. Dies bleibt Sache der Bundesländer.

Wer zur Ausstellung von Energieausweisen für bestehende Gebäude berechtigt sind, erfahren Sie unter:

 http://de.wikipedia.org/wiki/Energieausweis#Ausstellung

Bald ist Weihnachten

Wilde Katze  cat-152730_640

Weihnachten steht vor der Tür, das alte Jahr ist bald vorüber.

Jetzt gehen wir’s etwas langsamer an, deshalb gibt es in den folgenden Blog’s was zum schmunzeln und lachen.

Heute beginne ich mit der Geschichte:

Des Kater’s Rache

Es lag ein Kater auf der Lauer,                                                 wollte besehen sich genauer                                                den alten Mann, der da kam in’s Haus,                                    es sollte sein der NIKOLAUS!

Der Kater schlich sich hinterdrein,                                  schmuste an des Nikolau’s Bein,                                    erkannte nun den alten Mann,                                                 es war der Nachbar von nebenan.

Dieser hasste Katzentiere,                                                  stand am Abend immer schmiere,                                             um die Katzen zu beschmeissen,                                           mit dicken Steinen – so ganz heissen.

Der Kater begriff den Augenblick,                                      drehte sich um und schaute zurück,                                   besprang den Alten im roten Rock,                                         der drohte mit dem Rutenstock.

All die Leute erschreckten sehr,                                            der kleine Peter schrie noch mehr.                                         Erneut sprang der Kater an Niklau’s Bart,                              riss ihm herunter in Gegenwart von                         herumstehenden ängstlichen Leuten,                                    die sich auf diesen Tag so freuten…

Doch sahen Sie nun den Nachbarsmann,                                 der keine Katzen leiden kann.

Der kleine Peter rief ganz laut:                                             „Das ist der Mann der Katzen haut ! „                                   Seitdem kam niemals mehr ins Haus                                     der Nachbarsmann – als Nikolaus.

Gesetzliche Unfallversicherung

Baustelle   Unfall

Im letzten Blog habe ich über den Werdegang der Berufsgenossenschaft berichtet, heute geht es um die gesetzlich festgelegte Unfallversicherung (Arbeitsunfälle) der Berufsgenossenschaft für den Bau.

Jeder Arbeitnehmer, der in einem Arbeits –oder Ausbildungsverhältnis zu einem Unternehmen steht ist gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Der Versicherungsschutz besteht ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Familienstand, Nationalität oder Einkommen.

Der Versicherungsschutz besteht auch bei Auslandseinsätzen, wenn die Entsendung durch die Art der Tätigkeit (kurzfristige Reparatur, Baustelle) oder vertraglich im Voraus begrenzt ist.

 Beschäftigungsverhältnis = die persönliche Abhängigkeit des Beschäftigten vom Arbeitgeber

 z.B.der Beschäftigte kann seine Tätigkeit im Wesentlichen nicht selbst frei bestimmen, er ist in dem Betrieb des Arbeitgebers eingegliedert und unterliegt hinsichtlich Zeit, Ort. Art und Dauer der Tätigkeiten dessen Weisungen.

 Die Berufsgenossenschaften finanzieren sich (mit Ausnahme der landwirtschaftlichen BG) ausschließlich aus den Beiträgen der Unternehmer !                                               Daher wird die gesetzliche Unfallversicherung vom Arbeitgeber finanziert, eine namentliche Anmeldung des Beschäftigten erfolgt nicht, der Arbeitgeber muss lediglich das gezahlte Arbeitsentgelt – Lohnnachweis – an die Berufsgenossenschaft melden.

 Tipp:                                                                                                                                                                                                           Unternehmer (m/w) unternehmerähnliche Personen und Ehegatten oder Lebensgefährten von Unternehmern sind nicht gesetzlich Unfallversichert ! Diese Personen können sich freiwillig versichern.

Als Arbeitsunfälle SGB VII §8 Absatz 1 gelten Unfälle, die Versicherte infolge Ihrer Arbeit oder  auf Dienstwegen (alle mit der Arbeit verbundenen Dienstfahrten) erleiden.

Ein Unfall ist ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt.

Dieser gesetzlich festgelegte Unfall – Versicherungsschutz für Arbeiter besteht auch auf dem unmittelbaren Weg zur und von der Arbeit (=Wegeunfall).

Welches Verkehrsmittel der Arbeitnehmer benützt steht im dabei frei.

Entschädigt werden die im Zusammenhang mit dem Unfall stehenden Unfallfolgen für Körper –und Gesundheitsschäden, jedoch keine Sachschäden.

Tätigkeiten, die nicht dem Unternehmen dienen, sondern privaten Zwecken z.B. einkaufen, spazieren gehen usw. sind nicht versichert!

Der Verlust oder die Beschädigung eines Körperersatzstückes gilt auch als Gesundheitsschaden.

 Beispiel für einen Arbeitsunfall:                                                                                     Ein bei der Firma angestellter Maurer = versicherte Person, führt für die Firma Arbeiten aus, bei dem er auf dem Gerüst steht. Er stürzt zu Boden = Unfallereignis durch betriebliche Tätigkeit = äußeres Ereignis und erleidet dabei Knochenbrüche                        =  Gesundheitsschaden.

In dem Sinne: Bleiben Sie Gesund !

Was sind BG’s

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Berufsgenossenschaften sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Unternehmen. Jedes Unternehmen muss bei einer Berufsgenossenschaft gemeldet sein und Beitrag bezahlen.

Geschichte der Berufsgenossenschaft

Schon  im  November 1881 hat Kaiser Wilhelm I.  im Deutschen Reichstag und der von Bismarck redigierten Kaiserlichen Botschaft die Einführung einer Sozialversicherung angemahnt, insbesondere eine Versicherung der Arbeiter gegen „Betriebsunfälle“.                                                                                  Erst nach drei Jahren konnte der Reichskanzler Bismarck die Vorstellungen des Kaisers umsetzen .

Am 6.Juli 1984 wurden die rechtlichen Voraussetzungen für die „korporativen Genossenschaften“  geschaffen.

Diese selbstverwalteten Zusammenschlüsse von Unternehmen (Berufsgenossen) wurden im Gesetz als „Berufsgenossenschaften“ bezeichnet.                                                                                              (In einem früheren Gesetzentwurf war noch von „ Betriebsgenossenschaften“  die Rede)

Entgegen Bismarcks Plänen, einer ständischen Organisation als Gegengewicht zum Reichstag, waren und  blieben die Berufsgenossenschaften ausschließlich Träger der Unfallversicherung.

Nach einer knapp 1 ½ jährigen Übergangsfrist trat am 1.10.1885 das Unfallversicherungsgesetz  in Kraft.                                                                 An diesem Tag nahmen die ersten 57 Berufsgenossenschaften Ihre Arbeit auf.

Durch Beschluss des Bundesrats vom 21. Mai 1885 waren diese Berufsgenossenschaften gegründet worden.

 Bereits im Jahr 1886 erließen die Berufsgenossenschaften Unfallverhütungsvorschriften !                                                                  Was heute die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sind.

Kurze Zeit später wurde die Unfallversicherung auch auf weitere Betriebsarten ausgedehnt.

Im Jahr 1887 zählte man bereits 62 Berufsgenossenschaften und 366 regionale Verwaltungsstellen.

Die damals größte Berufsgenossenschaft war die Knappschaft BG , die zweit größte war die Ziegelei-Berufsgenossenschaft.

Die Berufsgenossenschaft der Schornsteinfeger war die kleinste.  

1929 entstand die Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW)

In den Jahren um  1930 schlossen sich einige regionale Berufsgenossenschaften zu größeren deutschlandweit tätigen Unfallversicherungsträgern zusammen.                                            Darunter war auch die Berufsgenossenschaft für Binnenschifffahrt und Textil.

Der 2. Weltkrieg und die anschließende Teilung Deutschlands brachten für die  Berufsgenossenschaften viele Änderungen mit sich. Die Sowjets lösten in den von Ihnen besetzten Gebieten die BG komplett auf, andere BG’s verschwanden ersatzlos.

Der bundesdeutsche Gesetzgeber ordnete in den 1950er Jahren die Selbstverwaltung der Berufsgenossenschaften neu.

Die Genossenschaftsversammlung, die bis dahin nur aus Unternehmen bestand, wurde durch die Hälfte mit Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer besetzt.                                          Das galt auch für den Vorstand.

In den folgenden Jahren erweiterte der Gesetzgeber nach und nach das Aufgabengebiet der Berufsgenossenschaften.

Die BG’s selbst waren auch bemüht, Ihr System der Unfallverhütung weiter zu vervollkommnen.                                                                                                             Die Unternehmen wurden durch eine Vielzahl von neuen und immer detaillierteren  Unfallvorschriften zu mehr Arbeitsicherheit für ihre Mitarbeiter angehalten.

Den BG’s wurden auch versicherungsfremde Aufgaben übertragen. Wie zum z.B. die Auszahlung des im Jahr 1954 eingeführten Kindergeldes. Das war insofern konsequent, da damals das Kindergeld noch von den Arbeitgebern bezahlt wurde.

Erst zehn Jahre später, 1964 wurde diese Aufgabe dann der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung übertragen: Heutige ” Bundesagentur für Arbeit

Bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 gab es nur in Westdeutschland Berufsgenossenschaften.

Die Wiedervereinigung brachte für die BG’s grössere Veränderungen mit sich.                                                                                                  Sie dehnten Ihre Zuständigkeit auf das Gebiet der ehemaligen DDR aus. Diese Überführung der DDR-Unfallversicherung in das gegliederte System der westdeutschen Sozialversicherungsträger führte jedoch zu sehr hohen finanziellen Belastungen,                            diese unerwartet Kosten schlugen sich in einen enorm hohen Anstieg des BG-Beitrags zu Buche.                                                                Daher stehen seit Mitte 1990er Jahre die BG’s in der Kritik,                 auf Kosten der Unternehmen ein bürokratisches, teilweise ineffizientes und nicht mehr finanzierbares Unfallversicherungssystem erschaffen zu haben!

Während die einen Kritiker die ersatzlose Abschaffung der Berufsgenossenschaften fordern, würde sich ein anderer Teil der Kritiker mit einer Umorganisierung der BG’s begnügen,                indem die BG’s Ihre Personal- und Verwaltungskosten senken.            Dies sollte durch Zusammenschlüsse kleinerer BG’s  umgesetzt werden, die Kostengünstiger arbeiten könnten.

Fazit:                                                                                                                                Was einmal als gut gemeinte Absicherung für den Arbeitnehmer gegründet wurde, wurde mit der Zeit eine enorme Kostenfalle für den Arbeitgeber.

Im Haus Leben retten

                                                                                                                                                                          Sie haben sich ein Wohnhaus erbauen lassen oder gekauft und kostspielig Renoviert.   Nun erfreuen Sie sich mit Ihrer Familie am neuen Heim.IMG_0344 (2)

Da denkt natürlich keiner daran, dass es schnell zu einer Katastrophe kommen kann wenn es zu einem Wohnungsbrand kommt – aus welchen Gründen auch immer.

Ihr Leben -und das Leben Ihrer Lieben wird durch einen Brand gefährdet.

Deswegen gehört in jede Etage ein Rauchmelder installiert !

 Gibt man in Google Suche den Begriff „ Wohnungsbrand“ ein, so kommt eine lange Liste mit Meldungen über all die Wohnungsbrände und Ihre verheerenden Folgen.

Von den zusätzlichen Sachschäden die Besitzer erleiden abgesehen.

 Durch Rauchmelder können Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung sicherer machen.

Dieser kleine Batteriebetriebene Schutzwächter der an der Decke installiert wird hat schon viele Menschen vor schlimmeren bewahrt.

Denn der Rauchmelder warnt Sie bereits bevor es zum offenen Brand kommt.

Zuerst breitet sich sehr schnell der Brandrauch aus, bevor es zu offenen Flammen kommt.

Der Rauchmelder warnt Sie durch ein Warnsignal sehr früh vor Rauch.

In Deutschland sterben jährlich bis zu 1 000 Menschen an den Folgen eines Wohnungsbrandes.  Von diesen Opfern sterben aber 90%  NICHT an den Folgen der Verbrennungen sondern durch die erlittene Rauchvergiftung!

Denn das giftige Rauchgas breitet sich sehr viel schneller aus als das Feuer.

Da in der Nacht auch unser „Geruchssinn schläft bemerken wir den Rauch erst sehr spät  -wenn überhaupt. Denn es reichen bereits Circa 2 bis 3 Minuten zum einatmen des Rauchgases damit man Bewusstlos wird.

Rauchmelderpflicht in Bayern

Am 01.01.2013 trat in Bayern das Gesetz in Kraft, dass ab dem 01.01.2013 in allen Neu und Umbauten die Einbaupflicht für Rauchmelder besteht!

Und zwar :

Mindestens ein Rauchmelder muss eingebaut werden in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen.

Für bestehende Wohnungen gilt eine Übergangsfrist bis um 31.12.2017

Verantwortlich für den Einbau von Rauchmeldern ist der Hauseigentümer, verantwortlich für die Betriebsbereitschaft ist der Besitzer und bei Mietwohnungen der Mieter.

Eine sehr schöne Seite für  „richtiges Verhalten in einem Brandfall „  habe ich im Internet gefunden auf ( Feuerwehr und Rettungsdienst – Landeshauptstadt Düsseldorf )

Hier gibt es viele nützliche und interessante Tipps zum nachlesen.

Gefahren erkennenGefahren vorbeugen ist besser als Schaden erleiden !

Der Ziegel(stein)

ebh marketing   Wienerberger

Schon in den ersten Siedlungen der Jungsteinzeit etwa 8-6000 v Chr. wurden Lehmziegel neben Holz, Stein und Pflanzenfasern zum Bau verwendet.

1952 wurden bei archäologischen Grabungen in Jericho Ziegel gefunden die auf 7 500 v.Chr. hinweisen.

Das Brennen von Ton war in der Jungsteinzeit schon bekannt, wurde jedoch nur für Gefäße verwendet, nicht für Ziegel.
Gebrannter Ton in Ziegelform und die Technik des Glasierens wurde erstmals zwischen
3 100 – 2 900 v.Chr. in großem Umfang verwendet.

In der römischen Architektur hatte der gebrannte Ziegel eine zunehmende Bedeutung. Zum Ende des Römischen Reichs war das Bauen mit gebrannten Ziegeln durch die Römer stark verbreitet.                                                                                                         Ein typisches Kennzeichen für den römischen Backstein sind dünne Ziegel.

Auch außerhalb der europäischen Kultur sind umfangreiche Bauten mit Backsteinarchitektur entstanden.
Z.Bsp. das Samaniden-Mausoleum in Buchara

In Landshut steht der höchste Backsteinturm der Welt.
Das höchste Backsteingewölbe der Welt besitzt die Marienkirche in Lübeck.

Der Fabrikant Friedrich Eduard Hoffmann hat im 19. Jahrhundert den Ringofen erfunden, mit diesem Ofen kann man Ziegel energiesparend brennen.
Im 19.Jahrhundert fanden Backsteinbauten wieder große Zustimmung. Allerdings wurden die Ziegelbauten zunehmend verputzt.

Im 20. Jahrhundert wird der Ziegel als Baumaterial nicht mehr so viel verwendet, da Stahl, Beton und Glas aus ökonomischen und aus konstruktiven Gründen vermehrt verwendet werden. Für Hochhäuser ist der Ziegel nicht hinreichend so tragfähig wie Stahl und Beton.

Aber für den traditionellen Hausbau wird nach wie vor überwiegend der Ziegel verwendet.

Traditionell wurden Ziegel im Handstrichverfahren hergestellt, heute wird der Ziegel in modernen Ziegelwerken gefertigt.

Auch die heutigen Anforderungen an Brandschutz, Wärme und Schallschutz usw. lassen sich durch die moderne und hohe technische Herstellung sicher gewährleisten.
Wir verwenden immer den guten Ziegel von Schlagmann, weitere technische und wissenswerte Daten über die verschiedenen Ziegel und des Ziegelwerks Schlagmann.